Samstag, 28. September 2013

Die Braut und das Auto

Die Wahl des Brautfahrzeuges ist nicht leicht. Meine ursprüngliche Idee eines Brautautos war diese:
 
 

Da es aber wahrscheinlich nicht einfach wird bei diesem Fahrzeug das Brautkleid sauber zu halten, und ein Plätzchen für den Tom zu finden, mußte ich mir etwas anderes einfallen lassen, was toll aussieht und zu unseren Thema paßt.
 
Nach unzähligen Stunden der Internet-Recherche stand fest, dass wir ein Cabrio wollten. Bei www.oldtimertreff.com haben wir ein Oldtimer Cabrio angefragt, doch es kam wochenlang keine Antwort. Völlig verzweifelt, dass ich möglicherweise zur Kirche zu Fuß gehen muß, habe ich mich an Andrea und Sabine gewandt, ob ihnen etwas einfällt wie ich zu einem Oldtimer kommen könnte.
 
Die beiden haben sich gleich ins Zeug gelegt. Andrea hat einen Kollegen, der einen Oldtimer besitzt und damit schon bei Hochzeiten geglänzt hat, und mir daher schon nach ein paar Tagen die Lösung präsentiert:
 

Sieht doch Super aus! Ich hätte den Mädls auch sagen sollen, daß es ein Cabrio aus den 1950er oder 1960er sein soll, denn das hatte ich natürlich vergessen.
 
Glücklicherweise fahren Sabine und Fred öfters zu Oldtimer-Treffen und nahmen uns einfach zum nächsten Termin mit. Da gab es natürlich etliche Vehikel die uns gefielen, aber noch nicht das perfekte Brautfahrzeug darstellten. Seht selbst: www.hotsummernites.at
 
Leider konnten wir kein Fahrzeug finden, daß meinen Ansprüchen genügen würde. Zerknirscht und mit den Ideen am Ende führen wir nach Hause und siehe da, wir hatten Post vom Oldtimertreff bekommen.

Das angefragte Fahrzeug war für unseren Hochzeitstag noch frei und so hieß es einfach schnell handeln. Wir bestellten und ich bin total happy, daß es das Auto sogar in den Farben unseres Blumenschmucks gibt:
 


Ein echter  Cadillac de Ville Cabriolet Baujahr 1965!

Nun steht meiner stilechten Ankunft bei der Kirche auch nichts mehr im Wege. ;-)

Charlie

Sonntag, 22. September 2013

Das Eheseminar oder wieviel redest du mit deinem Partner?

Liebe Leser und Innen,

das Eheseminar ist weit mehr gefürchtet, als das es Furcht einflößen könnte. Wir haben es gestern in Eisenstadt hinter uns gebracht und haben es eigentlich sehr interessant empfunden.

Allen Vorankündigen etlicher katholischer Paare zum Trotz, war es nicht langweilig oder uninteressant, sondern durchaus interessant und eine willkommene Abwechslung in unseren Hochzeitsvorbereitungen. Auch die gespenstisch formulierenten "Ein Pfarrer klärt euch über die Ehe auf" Vorankündigung einiger verheirateter Paare blieb aus. Wir hatten als Seminarleiter ein sehr nettes Ehepaar, das schon mehr als 30 Jahre verheiratet ist und auch über Höhen und Tiefen einer Ehe sprechen konnten.

Mag sein, dass vor 20 oder 30 Jahren der "Eheunterricht" noch verstaubt und antiquarisch organisiert und durchgeführt wurde, so ist es aber heutzutage vielmehr ein Zeitraum in dem man sich seinem Partner mit voller Aufmerksamkeit widmen kann. Welches Paar kann heutzutage noch sagen: Wir haben uns den ganzen Tag nur auf uns konzentriert, unseren Wünschen, unseren Ängsten und unsern Hoffnungen?

Möglicherweise lag es nur an der einfühlsamen Art unserer Seminarleiter und in anderen Kursen, an anderen Orten mit anderen Seminarleitern ist es nicht so interessant.

Eines muss man aber dennoch anmerken: Es war anstrengend. Anstrengend deshalb, weil ich mir noch nie 8 Stunden lang Gedanken über mich, meinen Partner und unserer Beziehung gemacht habe. Das kann ganz schön ermüdend sein. Nicht etwa, weil es langweilig ist, nein weil ich meine Gehirn- und Gefühlszellen 8 Stunden unter Dauerbeschuss hatte. 8 Stunden nur über uns reden, das haben wir zum letzten mal zu Beginn unserer Beziehung getan.

Wer kennt das nicht? Man lernt sich kennen und will alles vom andern wissen. Sitzt tagelang jede Nacht zusammen und erzählt von sich und stellt dem anderen Fragen. Man hat soviel Energie und Sitzfleisch, dass man oft nicht mal Schlaf braucht, keinen Hunger hat und das Erzählte aufsaugt wie ein Schwamm. Lang ist es her, aber solche Nächte hatten wir auch und das waren sicher auch immer 8 Stunden durchgehende Gespräche.

Obwohl wir jeden Tag in der gleichen Firma arbeiten sehen wir uns genauso viel oder wenig wie andere Paare. Da bleibt oft nicht so viel zeit um über wirklich persönliches zu sprechen. Meistens geht es um organisatorisches wie z.B. wann fahren wir am Freitag nach Oggau, an welchen Tag kommen Vicky und Ronja, was werden wir essen, etc. So wird persönliches meistens Abends vorm zubettgehen beprochen. Das kanns dann auch mal paaieren, daß einer von uns beiden während des Gesprächs einfach einschläft. Das hat aber nichts mit desinteresse zu tun sondern meistens mit der Müdigkeit, die ein harter Tag mit sich bringt.

So war es für uns wirklich eine durchaus willkommene Abwechslung einen Tag nur für unsere Beziehung zu reservieren. Ohne Handy und ohne abgelenkt zu werden.

Wir haben Dinge voneinander erfahren, die wir einerseits ohnehin schon kannten, die man aber andererseits nicht oft genug sagen kann. Wie zum Beispiel das Tom sich zu 95% in der Früh als Alleinunterhalter fühlt, da ich ein extremer Morgenmuffel bin. Er kritisiert aber nicht meinen Fehler, sofern man hier überhaupt von Fehler sprechen kann, sondern er arrangiert sich damit. So steht Tom auf, macht das Frühstück und plaudert munter darauf los. Und er erwartet nicht, das er eine Antwort bekommt.

Auch das ist Liebe, einen Menschen so zu lassen wie er ist und nicht ändern zu wollen.

Charlie

Sonntag, 15. September 2013

es geht Schlag auf Schlag, oder so entstand die Zalando-Werbung.....

Hallo ihr Lieben,

jetzt muss ich mich hier auch mal melden. Es ist sowieso schon schwer genug zu einem Computer zu kommen in der Hochzeitsplanungskomandozentrale :-). Wenn man nicht zum schreiben kommt, auch kein Problem - man kann sich ja event. mit Fernsehen ablenken. Meine neuen Lieblingssender: Vox und Sixx (in Hochzeitskreisen auch Bildungssender genannt). Da spielt's fast immer eine Hochzeitssendung und die seh' ich inzwischen wirklich gern. Und schön langsam geht auch wirklich was weiter, wie Ihr sicherlich schon von meiner besseren Hälfte gelesen habt.

Gestern haben wir auch schon die Muster für die Einladungen bekommen. Angebot für diese bekommen wir wahrscheinlich am Montag. Ich bin schon gespannt. Wahrscheinlich werden wir einen Teil selber basteln. Das wird für die Männer in der Runde sicherlich eine Herausforderung (Info für nicht Wissende: Basteln hat nichts, wie oftmals in Männerrunden gedacht, mit Bohrhammer, Stichsäge, Mischmaschine und dgl. zu tun). Wenn ich mir meine Finger so anschaue - das wird nix. Wie mir jedoch in dem Fachgeschäft für Hochzeits-Schnik-Schnak (sowas gibt wirklich) versichert wurde, ist das üblich und so gibt es bei den Bastelveranstaltungen durchaus sinnvolle Aufgaben für uns Männer.

Diese sind zum Beispiel:

- Kaffee und Nascherein servieren
- Mist wegräumen
- Zigaretten holen
- angenehme Musik auflegen
- Sekt bringen
- den Pausenaugust Mimen
 
und vor allem nicht stören oder versuchen Verbesserungsvorschläge zu machen :-)

Sonst geht es auch Schlag auf Schlag weiter. Nächsten Samstag sind wir schon beim Ehe - Seminar im Haus der Begegnung in Eisenstadt. Naja ich hätte ja sicherlich etwas Sinnvolleres zu tun, aber es muss halt sein und so wird dann auch der Lebenslauf in puncto Weiterbildung wieder länger :-).

Auch jeder Paketzusteller kann sich freuen, denn die können uns täglich anfahren. Vergangenen Montag hab ich mit Hannelore telefoniert und sie hat mir vom Baubüro bis fast nach Hause (ca. 70km) von ihren neuen Schuhen vorgeschwärmt. Als ich dann zu Hause war, fand ich ein kleines Paket öffnete es und es waren die Schuhe. Als ich dann Hannelore nochmals anrief, hörte ich nur mehr einen lauten Schrei durchs Telefon. Seither weis ich wie die Zalando-Werbung zu Stande kam :-)

....und mehr wenn ihr mich wieder seht, ihr müsst unbedingt wissen wie's weiter geht

Tom

Dienstag, 10. September 2013

Wir fahren mit dem Auto..... BUS

Endlich haben wir die schriftliche Bestätigung erhalten, dass unsere
Wunschbusse für den Hochzeitstermin pünktlich bereitstehen werden.


Ja, richtig gelesen wir fahren mit dem Autobus! Aber nicht irgendein Bus,
sondern stilechte Oldtimer. Im konkreten handelt es sich um folgende Exemplare:



den Saurer 5GF-O, Baujahr 1953 mit 29 Sitzplätzen:


und den Gräf & Stift 145-FON, Baujahr 1962 mit 37 Sitzplätzen:


Solltet ihr auch mal einen Oldtimer-Bus oder einen Oldtimer Zug brauchen, dann verwendet einfach den Link zur ÖBB-Erlebnisbahn.
 
Da wir diese beiden wunderschönen Oldtimerbusse für unsere Hochzeitsgesellschaft organisiert haben, wünschen wir uns, dass alle zur Tafel geladenen Gäste ihr Fahrzeug in Oggau stehen lassen und den Bus nehmen!

Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile:

  • Ihr könnt die schöne Fahrt nach Eisenstadt genießen und müsst euch nicht vom Navi herum kommandieren lassen
  • Ihr erhaltet sämtliche weiteren Informationen zum Ablauf der Feier durch unsere Trauzeugen im Bus 
  • Ihr könnt, ohne schlechten Gewissen das eine oder andere Glaserl trinken, da ihr von unseren eigens eingerichteten Shutelservice zurück nach Oggau gebracht werdet 
Na wenn das jetzt nicht gute Gründe sind um das eigenen Fahrzeug stehen zu lassen, dann weiß ich auch nicht weiter… ;-) 

LG Charlie

Sonntag, 8. September 2013

Let's have a Party!

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt unserer Hochzeit stellt unser Motto dar: die wilden 50er und 60er Jahre. Wenn man mal davon absieht, dass die Feier ein ursprüngliches Motto hat - nämlich "Hochzeit" - so mag es einige verwundern, wie wir auf die 50er und 60er Jahre gekommen sind.

Soweit ich mich erinnere, haben wir uns mal einen alten Film aus den 50ern angesehen, in dem die Hauptdarstellerin ein wunderschönes Petticoatkleid anhatte. Da wusste ich, sollte ich mal Heiraten, dann werde ich in einem Petticoatkleid vor dem Altar stehen. Der Petticoat hielt übrigens 1954 Einzug in die Modewelt und wurde erst mehr als 10 Jahre später, nämlich 1966  vom Mini-Rock bzw. Mini-Kleid abgelöst. Daher spielen diese 2 Jahrzehnte die Hauptrolle in unseren Hochzeitsvorbereitungen. 

Hier gibt es weitere Informationen zum Petticoat: Petticoat

Generell gefällt mir vieles aus dieser Zeit: die Musik, die Filme, die Autos, die Mode. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich ein große James Dean Bild über meinen Sofa hängen habe und einige Kassetten von Peter Kraus mein eigen nenne. "wenn die Conny mit dem Peter" ist einer meiner Lieblingsfilme aus dieser Zeit. 

So wird nun unsererseits versucht, die Hochzeit so authentisch wie möglich zu gestalten. Dies beginnt bei der Auswahl der Fahrzeuge, Tischschmuck, Bekleidung, Frisur, etc. Was aber andererseits bedeutet, dass wir uns unsere Gäste auch in authentischen Outfits zu unserer Hochzeit wünschen.

Jetzt werden sich sicher viele Leser fragen: wo bekommt man heutzutage authentische Outfits her, wie sahen die eigentlich aus und was kostet dieser Spaß. Natürlich wollen wir nicht, dass ihr darüber grübeln müsst bis euer Kopf zu Rauchen beginnt, daher Listen wir hier mal ein paar Websites auf, die euch bei eurer Suche helfen sollen. 

Beginnen wir mal bei den Damen:
Eine absolut hilfreiche Seite ist www.dawanda.de dort habe ich für mich und meine süße Nichte ein Hütchen ganz nach meinen Vorgaben bestellt. Das liegt auch schon in einen schönen Karton bei mir und wartet auf seinen Einsatz. War auch recht günstig mit €50,- für beide und es sind handgefertigte Unikate, die von einer deutschen (Haus)Frau genäht wurden. Hier ein Beispiel: FrollleinFlauschig  


oder doch lieber ein Haarband?


Auf der Seite Dawanda gibt es auch Leute, die Petticoats schneidern:

Schuhe wurden damals als ziemlich hohe 7cm Stiftabsätze vorne spitz auslaufende High Heels getragen.
Meine habe ich mir auf http://www.shoesofprey.de kreiert und bestellt. Die sollten in 5 bis 6 Wochen eintrudeln.



Mein Schuh

Alternativ können auch Ballerinas getragen werden.

So nun zu den Herren:
Da ist es wesentlich leichter, da sich die Anzugmode kaum verändert hat. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass Mann eine schmale Krawatte wählt.Herrenmode 50er
Schuhe waren damals auch toll für die Herren: Herrenschuhe 50er
Wenn unsere Gäste so ausgestattet bei unserer Hochzeit erscheinen wird das mehr als nur der "WOW"-Effekt. Das wird großartig! 
Und dann können wir wirklich rufen:
Let's have a Party!
Charlie

Eins links, eins rechts, oder doch umgekehrt?

In welchen Hochzeitsratgeber steht geschrieben, auf welcher Seite die Braut vorm Altar steht? 

Im Zuge unserer Weiterbildung via Sixx, konnten wir mitverfolgen, dass die Braut einmal links und einmal rechts vom Bräutigam gestanden ist. Das war bei jeder Fernsehhochzeit anders.

Als ich nun heute nach der Messe in der Kirche umherlief um aus jedem Winkel Fotos für unseren Chor zu machen, der - und das sei nur so nebenbei erwähnt - so richtig auf die Tränendrüse drückt, traf ich eine nette Dame (Waltraud), die offensichtlich im Pfarrgemeinderat tätig ist. Sie hat mir glaubhaft versichert, dass ich als Braut links zu stehen habe. Was tun die nur im Fernsehen? Wurde hier spiegelverkehrt gefilmt, oder gibt es doch weit mehr Legasthenieger als ich dachte, oder ist das von Land zu Land verschieden, oder hat das doch was mit der Religionszugehörigkeit zu tun? Wer die richtige Antwort zu wissen glaubt, bitte posten!

Nun gut. Jetzt weiß ich zumindest, dass ich links stehen soll, aber auf welcher Seite gehe ich neben dem Brautführer, der - und das auch mal so nebenbei erwähnt - von mir ja schon vor zwei Jahren gebeten wurde diese würdevolle Aufgabe zu übernehmen. Ich wusste einfach damals schon, dass Tom mir eines Tages einen romantischen Antrag machen wird. Übrigens: mein Brautführer ist Karl, Papa von Andrea und Claudia....und der Antrag war romantisch - ehrlich! ;-)

Zurück zum Thema. Auf welcher Seite gehe ich neben Karl? Auch links? Aber das würde ja dann furchtbar kompliziert, da ja dann Karl um mich herum tänzeln müsste um auf seinen Platz in der Bank zu kommen. Denn hinter mir in den Bänken möchte ich mein Gefolge sitzen haben und auf der anderen Seite Toms Gefolge, was an und für sich auch durch Reservierungsschilder mit den Familiennamen für die Gäste gekennzeichnet wird. 

Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, wenn ich rechts von Karl gehe, weil dann könnte er, ohne groß aufsehen zu erregen, galant in die Bank entschwinden. Sollte jemand hierfür eine sinnvollere Lösung parat haben, so freue ich mich auch über diese Post.

In diesem Sinne: Eins links, eins rechts, oder doch umgekehrt?

Charlie

Samstag, 7. September 2013

Wer denkt, eine Hochzeit zu planen sei einfach, der hat es scheinbar noch nicht getan.

Wir hatten heute erstmalig ein Treffen mit allen Trauzeugen (Andrea, Sabine und Andreas) und haben gleich das lustige "Namens-Memorie" gespielt.
Wie man das spielt wollt ihr wissen? Ganz einfach: Es werden alle Namen der potentiell geladenen Gäste einzeln auf kleine Zettel geschrieben, was allerdings voraussetzt, dass man auch alle Gäste mit dem richtigen Namen kennt. Blöd wird's wenn man dann 'die Tochter des Freundes der Freundin' auf den Zettel schreiben muss aufgrund mangelnder Namenskenntnis. Macht ja nix. Irgendwie schafft man es doch eindeutige Bezeichnungen für jede/n zu finden.

Und dann geht's los: Man schiebt die Namen so lange im Kreis, bis sich eine eindeutige Sitzordnung heraus kristallisiert, lässt sie vom Trauzeugen in eine Excel-Liste schreiben und mischt erneut. So bekommt man sehr viele Variationen von Anordnungen, die schon fast an das wöchentliche Lotto-Kurzsystem in der Zeitung erinnern. Komischerweise sind uns jedesmal Namen übrig geblieben, die so nirgends dazupassen wollten. :-)

Nachdem wir das geschafft hatten, wobei ich persönlich denke, dass wir das bis zu unseren Hochzeitstermin noch ein paar mal spielen werden müssen, haben wir uns aufgemacht um unserer Hochzeitslocation einen Besuch abzustatten. Kurz gesagt: wir waren in der Gloriette zum Mittagessen.

Am Nachmittag bin ich dann nur mit meinen 'Mädls' allein im Garten gesessen um eine ungefähre Vorstellung meines ultimativen Traumkleides zu finden. Die Schwierigkeit besteht eigentlich darin, dass ich eine sehr genaue Vorstellung von dem Kleid habe, allerdings die dutzenden Hochzeitskataloge sämtlicher renommierter Brautmodengeschäfte sowie das Internet nicht das zeigen, was ich mir vorstelle. Jetzt könnt ihr euch natürlich denken, dass diese stundenlange Prozedur für Tom einen nachhaltigen Schaden bedeutet hätte (vielleicht sagt er ja dann doch noch nein!), daher haben wir ihn auch gleich ins Haus gehen lassen. Dort hat er sich dann freiwilligerweise diverseste Hochzeitssendungen die das Satelitenorbit anbietet angesehen, damit er doch noch auf neuesten, trendigsten Stand bleibt. Der Mann von heute muss ja darüber informiert sein, was Frauen so gefällt. ;-)

Charlie