In welchen Hochzeitsratgeber steht geschrieben, auf welcher Seite die Braut vorm Altar steht?
Im Zuge unserer Weiterbildung via Sixx, konnten wir mitverfolgen, dass die Braut einmal links und einmal rechts vom Bräutigam gestanden ist. Das war bei jeder Fernsehhochzeit anders.
Als ich nun heute nach der Messe in der Kirche umherlief um aus jedem Winkel Fotos für unseren Chor zu machen, der - und das sei nur so nebenbei erwähnt - so richtig auf die Tränendrüse drückt, traf ich eine nette Dame (Waltraud), die offensichtlich im Pfarrgemeinderat tätig ist. Sie hat mir glaubhaft versichert, dass ich als Braut links zu stehen habe. Was tun die nur im Fernsehen? Wurde hier spiegelverkehrt gefilmt, oder gibt es doch weit mehr Legasthenieger als ich dachte, oder ist das von Land zu Land verschieden, oder hat das doch was mit der Religionszugehörigkeit zu tun? Wer die richtige Antwort zu wissen glaubt, bitte posten!
Nun gut. Jetzt weiß ich zumindest, dass ich links stehen soll, aber auf welcher Seite gehe ich neben dem Brautführer, der - und das auch mal so nebenbei erwähnt - von mir ja schon vor zwei Jahren gebeten wurde diese würdevolle Aufgabe zu übernehmen. Ich wusste einfach damals schon, dass Tom mir eines Tages einen romantischen Antrag machen wird. Übrigens: mein Brautführer ist Karl, Papa von Andrea und Claudia....und der Antrag war romantisch - ehrlich! ;-)
Zurück zum Thema. Auf welcher Seite gehe ich neben Karl? Auch links? Aber das würde ja dann furchtbar kompliziert, da ja dann Karl um mich herum tänzeln müsste um auf seinen Platz in der Bank zu kommen. Denn hinter mir in den Bänken möchte ich mein Gefolge sitzen haben und auf der anderen Seite Toms Gefolge, was an und für sich auch durch Reservierungsschilder mit den Familiennamen für die Gäste gekennzeichnet wird.
Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, wenn ich rechts von Karl gehe, weil dann könnte er, ohne groß aufsehen zu erregen, galant in die Bank entschwinden. Sollte jemand hierfür eine sinnvollere Lösung parat haben, so freue ich mich auch über diese Post.
In diesem Sinne: Eins links, eins rechts, oder doch umgekehrt?
Charlie
Wenn nicht jetzt, wann dann? Hannelore Charlotte Schwab und Thomas Gerhard Gruber werden am 10. Mai 2014 um 14.00 Uhr den Bund fürs Leben schließen. Begleitet die Beiden auf dem Weg zum großen Tag. - Kommentare sind durchaus erwünscht! (unterhalb des Beitrags auf "Kein Kommentar" bzw. "Kommentar" klicken)
Sonntag, 8. September 2013
Samstag, 7. September 2013
Wer denkt, eine Hochzeit zu planen sei einfach, der hat es scheinbar noch nicht getan.
Wir hatten heute erstmalig ein Treffen mit allen Trauzeugen (Andrea, Sabine und Andreas) und haben gleich das lustige "Namens-Memorie" gespielt.
Wie man das spielt wollt ihr wissen? Ganz einfach: Es werden alle Namen der potentiell geladenen Gäste einzeln auf kleine Zettel geschrieben, was allerdings voraussetzt, dass man auch alle Gäste mit dem richtigen Namen kennt. Blöd wird's wenn man dann 'die Tochter des Freundes der Freundin' auf den Zettel schreiben muss aufgrund mangelnder Namenskenntnis. Macht ja nix. Irgendwie schafft man es doch eindeutige Bezeichnungen für jede/n zu finden.
Und dann geht's los: Man schiebt die Namen so lange im Kreis, bis sich eine eindeutige Sitzordnung heraus kristallisiert, lässt sie vom Trauzeugen in eine Excel-Liste schreiben und mischt erneut. So bekommt man sehr viele Variationen von Anordnungen, die schon fast an das wöchentliche Lotto-Kurzsystem in der Zeitung erinnern. Komischerweise sind uns jedesmal Namen übrig geblieben, die so nirgends dazupassen wollten. :-)
Nachdem wir das geschafft hatten, wobei ich persönlich denke, dass wir das bis zu unseren Hochzeitstermin noch ein paar mal spielen werden müssen, haben wir uns aufgemacht um unserer Hochzeitslocation einen Besuch abzustatten. Kurz gesagt: wir waren in der Gloriette zum Mittagessen.
Am Nachmittag bin ich dann nur mit meinen 'Mädls' allein im Garten gesessen um eine ungefähre Vorstellung meines ultimativen Traumkleides zu finden. Die Schwierigkeit besteht eigentlich darin, dass ich eine sehr genaue Vorstellung von dem Kleid habe, allerdings die dutzenden Hochzeitskataloge sämtlicher renommierter Brautmodengeschäfte sowie das Internet nicht das zeigen, was ich mir vorstelle. Jetzt könnt ihr euch natürlich denken, dass diese stundenlange Prozedur für Tom einen nachhaltigen Schaden bedeutet hätte (vielleicht sagt er ja dann doch noch nein!), daher haben wir ihn auch gleich ins Haus gehen lassen. Dort hat er sich dann freiwilligerweise diverseste Hochzeitssendungen die das Satelitenorbit anbietet angesehen, damit er doch noch auf neuesten, trendigsten Stand bleibt. Der Mann von heute muss ja darüber informiert sein, was Frauen so gefällt. ;-)
Charlie
Wie man das spielt wollt ihr wissen? Ganz einfach: Es werden alle Namen der potentiell geladenen Gäste einzeln auf kleine Zettel geschrieben, was allerdings voraussetzt, dass man auch alle Gäste mit dem richtigen Namen kennt. Blöd wird's wenn man dann 'die Tochter des Freundes der Freundin' auf den Zettel schreiben muss aufgrund mangelnder Namenskenntnis. Macht ja nix. Irgendwie schafft man es doch eindeutige Bezeichnungen für jede/n zu finden.
Und dann geht's los: Man schiebt die Namen so lange im Kreis, bis sich eine eindeutige Sitzordnung heraus kristallisiert, lässt sie vom Trauzeugen in eine Excel-Liste schreiben und mischt erneut. So bekommt man sehr viele Variationen von Anordnungen, die schon fast an das wöchentliche Lotto-Kurzsystem in der Zeitung erinnern. Komischerweise sind uns jedesmal Namen übrig geblieben, die so nirgends dazupassen wollten. :-)
Nachdem wir das geschafft hatten, wobei ich persönlich denke, dass wir das bis zu unseren Hochzeitstermin noch ein paar mal spielen werden müssen, haben wir uns aufgemacht um unserer Hochzeitslocation einen Besuch abzustatten. Kurz gesagt: wir waren in der Gloriette zum Mittagessen.
Am Nachmittag bin ich dann nur mit meinen 'Mädls' allein im Garten gesessen um eine ungefähre Vorstellung meines ultimativen Traumkleides zu finden. Die Schwierigkeit besteht eigentlich darin, dass ich eine sehr genaue Vorstellung von dem Kleid habe, allerdings die dutzenden Hochzeitskataloge sämtlicher renommierter Brautmodengeschäfte sowie das Internet nicht das zeigen, was ich mir vorstelle. Jetzt könnt ihr euch natürlich denken, dass diese stundenlange Prozedur für Tom einen nachhaltigen Schaden bedeutet hätte (vielleicht sagt er ja dann doch noch nein!), daher haben wir ihn auch gleich ins Haus gehen lassen. Dort hat er sich dann freiwilligerweise diverseste Hochzeitssendungen die das Satelitenorbit anbietet angesehen, damit er doch noch auf neuesten, trendigsten Stand bleibt. Der Mann von heute muss ja darüber informiert sein, was Frauen so gefällt. ;-)
Charlie
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