Sonntag, 24. November 2013

Bastelwochenende - die Einladungen entstehen

Hallo liebe Leser,

schön langsam gibt’s auch schon was Greifbares von den Hochzeitsvorbereitungen. Vor 2 Wochen wurde nämlich ein Bastelwochenende für Einladungen, Kirchenhefte, Anstecker und dgl. eingelegt. Geplant war an 3 Tagen einen Großteil zu schaffen. Da so viele fleißige Hände dabei waren, mussten wir sogar den Sonntagstermin absagen, da schon am Samstag das ganze Material aufgebraucht war und die Hälfte der Arbeit gemacht ist. Leider hatten wir noch nicht die Fotos bzw. hatten wir sie noch nicht drucken lassen, sonst wären wir noch weiter gekommen.

 
Freitag waren Trauzeugin Andrea und Ihre Mutter Hilde da (leider hab ich vergessen zu fotografieren). Samstag dann Trauzeugin Sabine, Brautschwester Vicky, Melanie und Robert. An beiden Tagen wurde gemeinsam mit Hannelore gebunden, gefaltet, geklebt und geschnitten bis die Blasen an den Fingern kurz vor platzen waren – kleiner Scherz, aber sie waren wirklich alle sehr fleißig.
 
 
Wenn ihr euch jetzt fragt, was ich dabei getan habe? Ich geb´s ja zu, dass basteln ist ja nicht so meins, deshalb tat ich das was ich am besten kann – freundlich sein, den Pausenaugust spielen, Kaffee und Tee machen, kochen und div. Botendienst um den Bastelmarathon am Laufen zu halten.

Auf jeden Fall ist jetzt viel geschafft. Jetzt müssen wir uns nur mehr bei den Fotos, die wir für die Einladungen nehmen einigen (unsere Fotografin www.hollunder.at)  und dann das restliche Bastelmaterial bestellen und abholen (unser Einladungskartenlieferant www.lautner-op.at), damit unsere Gäste auch bald Ihre Einladung bekommen.

Bis zum nächsten Mal.

Tom

Montag, 18. November 2013

Die Männer und die Mode - dritter Teil (Kauftipps)

Nachdem ich zur Männermode ja ausreichend geschichtliches geschrieben habe, folgen nun hilfreiche Links.

Wenn ihr den Look der 1950er Jahre tragen wollt, dann solltet ihr zum Zweireiher-Anzug ohne Rückenschlitz greifen. Mehr Erklärung findet ihr hier: Zweireiher

Wenn ihr doch lieber die Sportliche Variante, wie in den 1960er tragen wollt, so ist ein Einreiher-Anzug mit Rückenschlitz ein Muss. Mehr Erklärung findet ihr hier: Einreiher

Eine wunderbare Seite für Männer ist tailor4less, wo auch mal das männliche Geschlecht etwas tolles designen kann. Hier könnt ihr euren Anzug selbst gestalten, ob Einreiher oder Zweireiher, mit oder ohne Weste, Taschenform, Anzahl der Knöpfe, Material oder Farbe. Er sieht auf alle Fälle genau so aus, wie ihr ihn wollt. Einen kleinen Tipp geb ich euch: Tailliert steht nur besonders jungen Männern gut und auch die Hosen solltet ihr als Standard wählen!

Wenn ihr als "Beatle" der 1960er Jahre gekleidet sein wollt, dann ist diese seite interessant: www.karnevalshopper.de 

Typischer Anzug der 1960er Jahre von www.kostuem-jaeger.ch

Aufgrund der amerikanischen Serie "Mad Man", die im Pay-TV zu sehen ist, setzen einige Designer im kommenden Jahr auf Anzüge der 1960er Jahre. Wenn ihr zu einem Herrenausstatter geht, dann werdet ihr sicher einiges finden. Vor allem die aktuellen Kollektionen von Ermenegildo Zegna und Boss Black könnten euch so richtig in die Zeit versetzen.

Anzugsinvestment sieht jetzt so aus: mit Hut, Weste und Einstecktuch. Hier bei der 100-Jahre-Jubiläumskollektion von Ermenegildo Zegna:

Montag, 11. November 2013

Männer und das Brautkleid und was wir sonst noch erleben…

Ja, ihr habt euch nicht verlesen. Heute gibt’s von mir ein paar Worte zum Brautkleid. Aber keine Angst, ich hab keine Abhandlungen und Gedanken meiner paar weiblichen Gene parat. Ich finde ja sowieso: „Man kann vorher denken was man will und Geschmäcker sind verschieden, aber das einzige, schönste und wahre Brautkleid trägt des Bräutigams angetraute am Tag der Hochzeit.“ Trotzdem gut, dass unsere Geschmäcker da nicht so verschieden sind. Auch ein bisschen praktisch sind wir da veranlagt. Ein Kleid das man nur einmal trägt muss nicht unbedingt viele tausende Euro kosten. Außerdem mag Hannelore Petticoatkleider und das die nicht nur weil sie hübsch, sondern auch praktisch sind, dies haben wir vor ein paar Tagen auf der Hochzeitsmesse in Wr. Neustadt gesehen. Da standen wir (ich eher uninteressiert) und schauten uns eine Modenschau für Brautkleider an. Lange Kleider, die sie dauernd hoch halten mussten, den Boden wischten und 3 von den Models legte es ordentlich auf die Schn…. (jetzt war ich wieder interessiert :-)), aber das kanns ja auch nicht sein.

Sonst war die Messe auch ganz ok. Nicht groß, aber alles was man zum Heiraten braucht, war mindestens einmal vertreten. So plauderten wir mit Friseurinnen, Tanzlehrern, Videographen, DJs, Verkäuferinnen von Brautmoden (immerhin sind wir bis W. Neustadt gefahren um zu erfahren, dass es nur 3 km von uns in Rust ein Brautmodengeschäft gibt) und sonstigen Attraktionen, die es für eine perfekte Hochzeit baucht. So haben wir uns einen tollen Feuerkünstler angesehen. Der könnte eine super Show (natürlich auch für super Geld, aber was kostet die Welt) abliefern. Wäre ja mal was anderes bzw. was Neues – zumindest war ich noch auf keiner Hochzeit mit (so) einer Showeinlage. Mal schaun, ob das noch in unserer Kostenrechnung Platz findet.

Außerdem ist uns bei dieser Gelegenheit noch eine Idee gekommen. Mehr dazu in einem der nexten Post. Also immer wieder mal rein schaun!

Tom

Die Männer und die Mode - Teil 2

Ab Mitte der 60er Jahre machte sich auch in der Herrenmode ein Stilwandel bemerkbar. Nach 1964 - bis dahin unterschied sich die Herrenmode kaum von jener der 50er Jahre. Sicherlich beeinflusste die verschiedenen neuen Trends der Damenmode die Herrenmode, aber auch die Kleidung der damaligen Idole, allen voran die Beatles, wirkte sich auf die Kleidungsgewohnheiten aus. Trotzdem, und das sollte betont werden, blieb die konventionelle Kleidung - Anzug, Hemd, Krawatte - weiterhin bestehen.

Die Erwachsenen fanden die Frisur der Beatles, über die Ohren reichende, Stirn und Nacken bedeckende Haare, unmännlich und unsauber. Unabhängig von ihrer Musik wurde der Pilzkopf abgelehnt, was sicherlich manchen Jugendlichen bestärkte, sich diese Frisur machen zu lassen.


Der Herrenanzug wurde zunehmend Figurbetonter, das heißt die Jacken waren tailliert und die Hosen wurden nach unten eng. Damit der Schuh voll sichtbar blieb, waren die Hosen relativ kurz [heute würde man "Hochwasserhose" dazu sagen]. Der Tagesanzug war aus hellen, meist gestreiften Stoffen gearbeitet, im Gegensatz zum Abendanzug, der bevorzugt in dunklen Farben getragen wurde. Bei besonders festlichen Anlässen war jedoch der schwarze Smoking die passende Kleidung, zu dem man Smokinghemden mit Bliesen- oder Rüscheneinsätzen trug.

Das Polohemd aus Trikot, mit kurzen Ärmeln und einer Knopfleiste vorne, wurde zum "klassischen" Freizeithemd. Ansonsten gab es bei den Hemden, die zum Anzug getragen wurden, neben einer Vielzahl an Farben und Muster auch neu verwendete Materialien. Neue Hemdenmaterialien wie Nylon sorgten für die rechte Steife - Damen bekamen prickelnde leichte Stromschläge bei der Berührung, wenn sich die knitter- und bügelfreien Hemden wieder einmal atmosphärisch aufgeladen hatten.

Aber nicht nur beim Hemd eröffneten sich dem modisch interessierten Herrn viele Möglichkeiten, auch die Krawatte wurde nun zunehmend zum modischen Blickfang. Sie war nun breiter und das Angebot war reichhaltig an verschiedenen Farben und Muster. Auf den modischen Artikel wuchsen Blumen und Bäume, tummelten sich Schmetterlinge oder standen Autos aneinandergereiht. Große geometrische Muster, abstrakte Farbkompositionen waren ebenso Mode wie romantische Darstellungen und Szenen. Es gab Reinseide, Kaschmir, Wollstoff und Synthetics, gebatikte und gestrickte Krawatten.

Wie in der Damenmode verschwanden auch bei den Herren die stark zugespitzten Schuhe und wurden zunehmend bequemer. Am meisten waren Schuhe mit Kreppsohle und Slipper verbreitet und zum Anzug wurden Lacklederschuhe oder Lackstiefeletten getragen. Nicht nur für Frauen sondern auch für Herrn wurden hohe Stiefel gegen Ende der sechziger Jahre der letzte Schrei, wobei die Hosenbeine in den Schaft gesteckt wurden.


LG Charlie


Freitag, 1. November 2013

Die Männer und die Mode - Dieser Beitrag ist für Onkel Helmut

Liebe Leser,

dieser Beitrag ist heute unseren männlichen Gästen gewidmet, vor allem Tom's Onkel Helmut.

In der Herrenmode änderte sich aufgrund der Stoffrationierungen der ersten Nachkriegsjahren nur wenig, so wurden vielfach alte Uniformen aufgetragen. Sakkos waren anfangs noch sackförmig, bis sich Ende der 40er Jahre die V-Linie, mit breiten Schultern und schmalen Hüften durchsetzte.


In den 1950er Jahren übernahmen die männlichen Designer die Haute Couture und setzten die Modetrends. In jener Zeit musste von Kopf bis Fuß alles abgestimmt sein.



In den 1950er Jahren boomte außerdem die Stoffindustrie, und es kamen neue Synthetikstoffe auf den Markt. Das Nylon- oder Perlonhemd war bei den Männern sehr beliebt, und auch der Hut durfte beim gutgekleideten Mann nicht fehlen.


 
 
Modisch wurden keine großen Experimente gewagt, knallige Farben wurden vermieden. Der Herr trug überwiegend schlichte Anzüge, oft in Kombination mit einem weißen Hemd. Dabei dominierten gediegene Farben wie braun, grau oder blau. Als modern galten hier besonders Anzüge mit Muster.
Der sogenannte Hahnentritt, ein Karomuster, begann seinen Siegeszug in den 50ern.
Ebenso typisch waren Pepita oder ein dezentes Streifenmuster. Die Anzüge, meist weit geschnitten, bestanden u.a. aus Baumwolle, Synthetik oder Tweed. Der formelle Anzuglook wurde allerdings nicht nur zu besonderen Anlässen getragen, sondern war "Alltagspflicht".
Es war eine Frage des Ansehens und des gesellschaftlichen Stellenwertes. Obligatorisch zum Anzug durfte natürlich der Hut, in Kombination mit einem schmalen Schlips, nicht fehlen. Als Accessoires dienten Manschettenknöpfe und Krawattennadeln verschiedener Materialien. 
 
Ob Gentlemanlook oder Rebell, die Mode der 50er Jahre beeinflusste die kommenden Modetrends und ist auch heute teilweise wieder en vogue. Bitte beachtet die schmal geschnittenen Krawatten sowie die nach unten hin enger werdenden Hosenbeine welche mit Falte und umgeschlagenen Saum das Bild der 50er Jahre prägte.
 
 
Das war jetzt ein bisschen Geschichte über die Männermode der 1950er Jahre. Das nächste mal schreibe ich über die Männermode der 1960er Jahre.
 
LG Charlie