Sonntag, 8. Dezember 2013

Der Brautkleidmarathon

Es ist wesentlich einfacher die Stecknadel im Heuhaufen zu finden, als ein Brautkleid für mich. Weiß soll es sein und 3/4 lang. Eine A-Linie und ein paar Spitzen mit einer ordentlicher Portion Tüll, aber ohne Glitzer-Steinchen....

Könnt ihr es euch auch so gut vorstellen wie ich? Vor meinem geistigen Auge sehe ich ganz genau, wie es aussieht!


Andrea, Sabine und ich waren am Samstag Vormittag bei Monalisa-Brautmoden in Wien. Es war dort unser zweiter Termin und es gab jetzt jede Menge Auswahl an neuen Kleidern der Kollektion 2014. Um es der Verkäuferin einfacher zu machen hatte ich sogar mein 1963er Modeheft mitgebracht, in dem 3 Petticoat-Brautkleider abgebildet waren.

 
Die Verkäuferin war wirklich begeistert von meinem alten Schnittheft, teilte uns aber gleich mit, dass sie solche Kleider überhaupt nicht haben. Aber um mich nicht ganz zu entmutigen hat sie doch ein paar nette Kleider raus gesucht.
 


 
Das fällt nun auch wieder mal unter die Rubrik "das war nix". Auch wenn wir nicht fündig wurden, so kann ich euch sagen, dass sich die Verkäuferinnen von Monalisa-Brautmoden wirklich ins Zeug legen und alles tun, um die Wünsche der Kundinnen umzusetzen.
 
Ein Mittagessen und einem großen Kaffee später ging es am Nachmittag weiter bei Stern auf der äußeren Mariahilferstraße. Ein Brautausstatter, welcher auch meine favorisierten Designer "Justin Alexander" und "Sincerity" führen. Auch hier hatten wir unseren zweiten Termin.
 
Doch leider die nächste Enttäuschung. Es waren viele schöne Brautkleider aus der 2014er Kollektion schon da, aber nicht meine Favoriten. Auch hier war die Verkäuferin bemüht einige andere Brautkleider zu finden, die man auf meinen gewünschten Stil umschneidern konnte.
 
 
Die meisten Kleider waren viel zu lang und wir haben angesteckt, umgesteckt und hochgesteckt um meinen Stil zu finden.
 
 
Schade. Ich hatte bei beiden Terminen noch immer keinen "WoW-Effekt". Es war noch immer kein Kleid dabei, bei dem ich mir so richtig wünschen würde es zu tragen.
 
Einen Tag später hatte ich in Rust bei Valentin-s einen Termin. Hier gab es Brautkleider von Pronovias. Leider durften wir keine Fotos machen, aber 5 Brautkleider später hatte ich eine Entscheidung getroffen: Ich bestellte MEIN Kleid. Es heißt Charlotte, ist weiß und 3/4 lang. Eine A-Linie mit ein paar Spitzen, einer ordentlicher Portion Tüll und fast ohne Glitzer-Steinchen....
 
LG Charlie

Sonntag, 1. Dezember 2013

Die Fotos sind fertig....

Ja es hat ein bisschen gedauert, aber "Gut Ding, braucht Weile"....


Wir haben gestern die Fotos von unserer Fotografin geholt und die sehen nicht mal übel aus.


Jetzt können wir die Einladungen endlich fertig machen, die wir im Dezember unseren Gästen persönlich überreichen wollen.
 

Das Foto-Shooting selbst war eine anstrengende Prozedur.  Abgesehen davon, dass ich in nur einer Stunde von Pippi-Langstrumpf in Marlene Dietrich verwandelt wurde, so war es auch anstrengend dann zu lachen wenn man dran war und nicht dauernd zwischendurch.  Auch taten uns nach drei Stunden alle möglichen Stellen weh um diese Bilder hin zu kriegen. 



Zum Glück hatte Maria (www.hollunder.at) immer wieder gute Ideen für die nächsten Einstellungen. So sind von den über 250 Bildern doch noch 7 gute Bilder übrig geblieben aus denen wir nun eines für die Einladungen aussuchen.



Es war auch ganz normal, dass die ersten Fotos nicht unbedingt zu unseren Favoriten zählten, da es doch einige Zeit dauerte bis wir mit der Kamera "warm" wurden. Und wenn man Stocksteif dasteht, dann werden die Fotos auch nicht besonders gut....

Nächstes Wochenende habe ich wieder mal 3 Termine in Geschäften für Brautmoden. Andrea und Sabine werden wieder mit strengen Blick darüber wachen, was ich mir so aussuchen werde. Also seid gespannt auf den nächsten Beitrag.

LG Charlie

Sonntag, 24. November 2013

Bastelwochenende - die Einladungen entstehen

Hallo liebe Leser,

schön langsam gibt’s auch schon was Greifbares von den Hochzeitsvorbereitungen. Vor 2 Wochen wurde nämlich ein Bastelwochenende für Einladungen, Kirchenhefte, Anstecker und dgl. eingelegt. Geplant war an 3 Tagen einen Großteil zu schaffen. Da so viele fleißige Hände dabei waren, mussten wir sogar den Sonntagstermin absagen, da schon am Samstag das ganze Material aufgebraucht war und die Hälfte der Arbeit gemacht ist. Leider hatten wir noch nicht die Fotos bzw. hatten wir sie noch nicht drucken lassen, sonst wären wir noch weiter gekommen.

 
Freitag waren Trauzeugin Andrea und Ihre Mutter Hilde da (leider hab ich vergessen zu fotografieren). Samstag dann Trauzeugin Sabine, Brautschwester Vicky, Melanie und Robert. An beiden Tagen wurde gemeinsam mit Hannelore gebunden, gefaltet, geklebt und geschnitten bis die Blasen an den Fingern kurz vor platzen waren – kleiner Scherz, aber sie waren wirklich alle sehr fleißig.
 
 
Wenn ihr euch jetzt fragt, was ich dabei getan habe? Ich geb´s ja zu, dass basteln ist ja nicht so meins, deshalb tat ich das was ich am besten kann – freundlich sein, den Pausenaugust spielen, Kaffee und Tee machen, kochen und div. Botendienst um den Bastelmarathon am Laufen zu halten.

Auf jeden Fall ist jetzt viel geschafft. Jetzt müssen wir uns nur mehr bei den Fotos, die wir für die Einladungen nehmen einigen (unsere Fotografin www.hollunder.at)  und dann das restliche Bastelmaterial bestellen und abholen (unser Einladungskartenlieferant www.lautner-op.at), damit unsere Gäste auch bald Ihre Einladung bekommen.

Bis zum nächsten Mal.

Tom

Montag, 18. November 2013

Die Männer und die Mode - dritter Teil (Kauftipps)

Nachdem ich zur Männermode ja ausreichend geschichtliches geschrieben habe, folgen nun hilfreiche Links.

Wenn ihr den Look der 1950er Jahre tragen wollt, dann solltet ihr zum Zweireiher-Anzug ohne Rückenschlitz greifen. Mehr Erklärung findet ihr hier: Zweireiher

Wenn ihr doch lieber die Sportliche Variante, wie in den 1960er tragen wollt, so ist ein Einreiher-Anzug mit Rückenschlitz ein Muss. Mehr Erklärung findet ihr hier: Einreiher

Eine wunderbare Seite für Männer ist tailor4less, wo auch mal das männliche Geschlecht etwas tolles designen kann. Hier könnt ihr euren Anzug selbst gestalten, ob Einreiher oder Zweireiher, mit oder ohne Weste, Taschenform, Anzahl der Knöpfe, Material oder Farbe. Er sieht auf alle Fälle genau so aus, wie ihr ihn wollt. Einen kleinen Tipp geb ich euch: Tailliert steht nur besonders jungen Männern gut und auch die Hosen solltet ihr als Standard wählen!

Wenn ihr als "Beatle" der 1960er Jahre gekleidet sein wollt, dann ist diese seite interessant: www.karnevalshopper.de 

Typischer Anzug der 1960er Jahre von www.kostuem-jaeger.ch

Aufgrund der amerikanischen Serie "Mad Man", die im Pay-TV zu sehen ist, setzen einige Designer im kommenden Jahr auf Anzüge der 1960er Jahre. Wenn ihr zu einem Herrenausstatter geht, dann werdet ihr sicher einiges finden. Vor allem die aktuellen Kollektionen von Ermenegildo Zegna und Boss Black könnten euch so richtig in die Zeit versetzen.

Anzugsinvestment sieht jetzt so aus: mit Hut, Weste und Einstecktuch. Hier bei der 100-Jahre-Jubiläumskollektion von Ermenegildo Zegna:

Montag, 11. November 2013

Männer und das Brautkleid und was wir sonst noch erleben…

Ja, ihr habt euch nicht verlesen. Heute gibt’s von mir ein paar Worte zum Brautkleid. Aber keine Angst, ich hab keine Abhandlungen und Gedanken meiner paar weiblichen Gene parat. Ich finde ja sowieso: „Man kann vorher denken was man will und Geschmäcker sind verschieden, aber das einzige, schönste und wahre Brautkleid trägt des Bräutigams angetraute am Tag der Hochzeit.“ Trotzdem gut, dass unsere Geschmäcker da nicht so verschieden sind. Auch ein bisschen praktisch sind wir da veranlagt. Ein Kleid das man nur einmal trägt muss nicht unbedingt viele tausende Euro kosten. Außerdem mag Hannelore Petticoatkleider und das die nicht nur weil sie hübsch, sondern auch praktisch sind, dies haben wir vor ein paar Tagen auf der Hochzeitsmesse in Wr. Neustadt gesehen. Da standen wir (ich eher uninteressiert) und schauten uns eine Modenschau für Brautkleider an. Lange Kleider, die sie dauernd hoch halten mussten, den Boden wischten und 3 von den Models legte es ordentlich auf die Schn…. (jetzt war ich wieder interessiert :-)), aber das kanns ja auch nicht sein.

Sonst war die Messe auch ganz ok. Nicht groß, aber alles was man zum Heiraten braucht, war mindestens einmal vertreten. So plauderten wir mit Friseurinnen, Tanzlehrern, Videographen, DJs, Verkäuferinnen von Brautmoden (immerhin sind wir bis W. Neustadt gefahren um zu erfahren, dass es nur 3 km von uns in Rust ein Brautmodengeschäft gibt) und sonstigen Attraktionen, die es für eine perfekte Hochzeit baucht. So haben wir uns einen tollen Feuerkünstler angesehen. Der könnte eine super Show (natürlich auch für super Geld, aber was kostet die Welt) abliefern. Wäre ja mal was anderes bzw. was Neues – zumindest war ich noch auf keiner Hochzeit mit (so) einer Showeinlage. Mal schaun, ob das noch in unserer Kostenrechnung Platz findet.

Außerdem ist uns bei dieser Gelegenheit noch eine Idee gekommen. Mehr dazu in einem der nexten Post. Also immer wieder mal rein schaun!

Tom

Die Männer und die Mode - Teil 2

Ab Mitte der 60er Jahre machte sich auch in der Herrenmode ein Stilwandel bemerkbar. Nach 1964 - bis dahin unterschied sich die Herrenmode kaum von jener der 50er Jahre. Sicherlich beeinflusste die verschiedenen neuen Trends der Damenmode die Herrenmode, aber auch die Kleidung der damaligen Idole, allen voran die Beatles, wirkte sich auf die Kleidungsgewohnheiten aus. Trotzdem, und das sollte betont werden, blieb die konventionelle Kleidung - Anzug, Hemd, Krawatte - weiterhin bestehen.

Die Erwachsenen fanden die Frisur der Beatles, über die Ohren reichende, Stirn und Nacken bedeckende Haare, unmännlich und unsauber. Unabhängig von ihrer Musik wurde der Pilzkopf abgelehnt, was sicherlich manchen Jugendlichen bestärkte, sich diese Frisur machen zu lassen.


Der Herrenanzug wurde zunehmend Figurbetonter, das heißt die Jacken waren tailliert und die Hosen wurden nach unten eng. Damit der Schuh voll sichtbar blieb, waren die Hosen relativ kurz [heute würde man "Hochwasserhose" dazu sagen]. Der Tagesanzug war aus hellen, meist gestreiften Stoffen gearbeitet, im Gegensatz zum Abendanzug, der bevorzugt in dunklen Farben getragen wurde. Bei besonders festlichen Anlässen war jedoch der schwarze Smoking die passende Kleidung, zu dem man Smokinghemden mit Bliesen- oder Rüscheneinsätzen trug.

Das Polohemd aus Trikot, mit kurzen Ärmeln und einer Knopfleiste vorne, wurde zum "klassischen" Freizeithemd. Ansonsten gab es bei den Hemden, die zum Anzug getragen wurden, neben einer Vielzahl an Farben und Muster auch neu verwendete Materialien. Neue Hemdenmaterialien wie Nylon sorgten für die rechte Steife - Damen bekamen prickelnde leichte Stromschläge bei der Berührung, wenn sich die knitter- und bügelfreien Hemden wieder einmal atmosphärisch aufgeladen hatten.

Aber nicht nur beim Hemd eröffneten sich dem modisch interessierten Herrn viele Möglichkeiten, auch die Krawatte wurde nun zunehmend zum modischen Blickfang. Sie war nun breiter und das Angebot war reichhaltig an verschiedenen Farben und Muster. Auf den modischen Artikel wuchsen Blumen und Bäume, tummelten sich Schmetterlinge oder standen Autos aneinandergereiht. Große geometrische Muster, abstrakte Farbkompositionen waren ebenso Mode wie romantische Darstellungen und Szenen. Es gab Reinseide, Kaschmir, Wollstoff und Synthetics, gebatikte und gestrickte Krawatten.

Wie in der Damenmode verschwanden auch bei den Herren die stark zugespitzten Schuhe und wurden zunehmend bequemer. Am meisten waren Schuhe mit Kreppsohle und Slipper verbreitet und zum Anzug wurden Lacklederschuhe oder Lackstiefeletten getragen. Nicht nur für Frauen sondern auch für Herrn wurden hohe Stiefel gegen Ende der sechziger Jahre der letzte Schrei, wobei die Hosenbeine in den Schaft gesteckt wurden.


LG Charlie


Freitag, 1. November 2013

Die Männer und die Mode - Dieser Beitrag ist für Onkel Helmut

Liebe Leser,

dieser Beitrag ist heute unseren männlichen Gästen gewidmet, vor allem Tom's Onkel Helmut.

In der Herrenmode änderte sich aufgrund der Stoffrationierungen der ersten Nachkriegsjahren nur wenig, so wurden vielfach alte Uniformen aufgetragen. Sakkos waren anfangs noch sackförmig, bis sich Ende der 40er Jahre die V-Linie, mit breiten Schultern und schmalen Hüften durchsetzte.


In den 1950er Jahren übernahmen die männlichen Designer die Haute Couture und setzten die Modetrends. In jener Zeit musste von Kopf bis Fuß alles abgestimmt sein.



In den 1950er Jahren boomte außerdem die Stoffindustrie, und es kamen neue Synthetikstoffe auf den Markt. Das Nylon- oder Perlonhemd war bei den Männern sehr beliebt, und auch der Hut durfte beim gutgekleideten Mann nicht fehlen.


 
 
Modisch wurden keine großen Experimente gewagt, knallige Farben wurden vermieden. Der Herr trug überwiegend schlichte Anzüge, oft in Kombination mit einem weißen Hemd. Dabei dominierten gediegene Farben wie braun, grau oder blau. Als modern galten hier besonders Anzüge mit Muster.
Der sogenannte Hahnentritt, ein Karomuster, begann seinen Siegeszug in den 50ern.
Ebenso typisch waren Pepita oder ein dezentes Streifenmuster. Die Anzüge, meist weit geschnitten, bestanden u.a. aus Baumwolle, Synthetik oder Tweed. Der formelle Anzuglook wurde allerdings nicht nur zu besonderen Anlässen getragen, sondern war "Alltagspflicht".
Es war eine Frage des Ansehens und des gesellschaftlichen Stellenwertes. Obligatorisch zum Anzug durfte natürlich der Hut, in Kombination mit einem schmalen Schlips, nicht fehlen. Als Accessoires dienten Manschettenknöpfe und Krawattennadeln verschiedener Materialien. 
 
Ob Gentlemanlook oder Rebell, die Mode der 50er Jahre beeinflusste die kommenden Modetrends und ist auch heute teilweise wieder en vogue. Bitte beachtet die schmal geschnittenen Krawatten sowie die nach unten hin enger werdenden Hosenbeine welche mit Falte und umgeschlagenen Saum das Bild der 50er Jahre prägte.
 
 
Das war jetzt ein bisschen Geschichte über die Männermode der 1950er Jahre. Das nächste mal schreibe ich über die Männermode der 1960er Jahre.
 
LG Charlie

Dienstag, 29. Oktober 2013

Die Hochzeitstorte – jaaaaaa, dass sind meine Termine 


Nach dem ihr schon länger nichts von mir gehört habt, hab ich mich wieder mal dazu durchgerungen (bin ja nicht die beste Tipse) ein paar Zeilen zu einem der verangenen Termine zu schreiben.

Vor fast 2 Wochen hatten wir einen Termin zum Torten testen. Also ich muss sagen: solltet ihr wirklich mal einen Gusto auf Torten verspüren – bei sochen Terminen kann man seine Gelüste befriedigen. Wir hatten einen Termin am Freitagnachmittag (Ausgehungert von Büro- und Baustellenalltag) bei der Bäckerei Linauer (www.linauer.at) in einer Filliale in Eisenstadt. Und es dauerte nicht lange und schon wurden schwere Geschütze der Tortenfront aufgefahren. Malakov, Tiramisu, Erdbeerjogurt, Topfen-Mohn mit Himbeerspiegel,… und das alles auch noch gratis! Alles wirklich toll, was die Entscheidung umso schwieriger machte. Nach kurzer Beratung einigten wir uns darauf, dass wir einfach von jedem etwas nehmen, auch darum, weil wir sowieso keine klassischen Torte wollten. Damit ihr euch einen kleinen Vorgeschmack holen könnt, ein Foto von der Homepage der Bäckerei.
 
 




Bei der obersten Torte müssen wir uns noch was überlegen, da wir auch die klassischen Braut- und Bräutigamfiguren nicht wollen. Wir haben auch schon eine Idee, aber ich kann ja nicht alles verraten, oder habt ihr ein paar Ideen für uns?
Inzwischen ist auch das Angebot der Bäckerei gekommen. Naja, schreckt mich nicht. Ich kann euch nur sagen:“freut euch drauf“ und falls ihr auch einmal eine (Hochzeits-) Torte braucht, ich kann euch diese Bäckerei nur weiter empfehlen – lustige und kompetente Beratung, schnelles Service und top Geschmack. Ich freu mich schon, wenn wir die Torte anschneiden dürfen.
Leider gibt’s auch negative Auswirkungen solcher Verkostungen, denn eine Woche später hatten wir Fototermin für die Einladungen und da muss man ja vorher ein bisserl hungern, dass man auf den Fotos für die Einladungen auch gut aussieht (Photoshop und Bauch einziehen hilft natürlich auch – zumindest bedingt :-))

Tom  



Mittwoch, 23. Oktober 2013

Schwarz und Weiß

Es ist an der Zeit mal ein paar Auflockerungen in unsere Wünsche hineinzubringen.

Wir haben von Anfang an gesagt, bitte kein Schwarz und kein Weiß auf unserer Hochzeit. Da mich jetzt schon einige Damen gefragt haben, ob Sie denn ein Petticoatkleid tragen dürfen, dass kleine weiße Punkte hat, so schreib ich es mal ganz deutlich:

Polkadots sind erlaubt! 

Eines der klassischen Muster in den 50er und 60er Jahren waren nun mal die Polkadots. Bitte nehmt aber kein schwarzes Kleid mit weißen Punkten oder ein weißes mit schwarzen Punkten.

Solche Polkadots dürft ihr:


 
Solche bitte nicht:


Kleider von Lindy Bop erhältlich bei King Pin Vienna

Ein weitere Frage waren die Two-Tone Budapester Herrenschuhe (die gibt es auch für Damen) welche eindeutig Schwarz und Weiß sind.

So bitte ja:


Two-Tone Budapester von massschuhmacherei.de

Wir wollten nur nicht, dass die Herren in Schwarzen Anzügen mit weißen Hemd auftauchen bzw. die Damen in Schwarzen Kleidern mit weißen Streifen oder Punkten.

Definieren wir es so: Die Grundfarbe eurer Kleidung ist weder Schwarz noch Weiß sondern irgendwas zwischen Schwefelgelb (RAL 1016) und Fenstergrau (RAL 7040) siehe RAL-Tabelle. Wenn darauf dann dezente, kleine Weiße oder Schwarze Pünktchen, Streifen oder was auch immer sind, dann ist es ok!

LG Charlie

Freitag, 18. Oktober 2013

Das Brautkleid

Man hört doch immer wieder, dass jede Frau in einem Brautkleid wunderschön aussieht. Zu der Erkenntnis bin ich noch nicht gekommen.

Letzen Samstag hatte ich meine ersten beiden Termine um Brautkleider zu probieren. Dazu hatte ich meine beiden Trauzeuginnen Sabine und Andrea mitgenommen, vor allem, da ich eine ehrlich Meinung haben wollte, ob mir nun etwas steht oder nicht.

Sabine


Andrea
 

Unser erster Termin war um 9.00 Uhr bei Mona-Lisa Brautmoden am Gürtel. Die Verkäuferin war sehr verständnisvoll und versuchte auf all meine Wünsche einzugehen, jedoch meine Wünsche scheinen ein wirklich aussichtsloser Punkt in Sachen Brautkleid zu sein. Zumindest weiß ich jetzt was mir alles nicht steht!

 
 
 
 
Unser zweiter Termin war um 13.00 Uhr beim Stern. Dort hatten sie doch tatsächlich eines der Kleider, die ich im Internet gefunden habe. Dazu hab ich natürlich auch gleich meine Brautschuhe probiert. Da sehen meine Plattfüße doch tatsächlich schmal und zierlich aus. ;-)
 
 

Alles in allem war der Tag noch nicht Zielführend. Da im November/Dezember die neue Kollektion raus kommt, haben wir natürlich einen neuen Termin für Dezember vereinbart.

LG Charlie

Sonntag, 13. Oktober 2013

es geht vorran....

Hallo ihr Lieben,

man(n) kann sich ja gar nicht vorstellen an was man alles so bei einer Hochzeit denken muss, aber schön langsam gewöhn' ich mich daran. Außerdem gehen ja manche Termine an mir vorbei. Gott sei dank. Gestern zum Beispiel "durfte" ich mein Büro umsiedeln, während Hannelore sich von einen Geschäft zum nächsten und durch unzählige Brautkleidernanproben "quälen musste". Mein besonderer Dank, auch auf diesem Wege, gilt den beiden Trauzeuginnen für die Zeit, die Geduld, die Nerven,...

Ansonsten sind wir ja fast jedes Wochenende für die Hochzeit unterwegs. Voriges Wochenende waren wir auf der Hochzeitsmesse in Wien (klein aber doch ein paar nette Dinge gesehen), kommendes Wochenende geht´s zum Hochzeitstorten Probeessen (endlich ein Termin so ganz nach meinem Geschmack :-)) und die Woche drauf geht´s dann zum Fotografen für ein paar Fotos für die Einladungen.

Wie gesagt, es geht vorran....

Tom

Petticoat

Auf vielfachen Wunsch schreibe ich heute was zum Thema Petticoat.

Es gibt im Internet viele Seiten, auf denen ihr Petticoats, sofern ihr das wollt, auf Maß schneidern lassen oder aber auch Standardgrößen kaufen könnt.

Einige dieser Seiten sind folgende:

Charlott Atelier - wirklich sehr schöne, aber teilweise hochpreisige Modelle

Evenmoor - sehr schöne Standardgrößen, preislich moderat

Petticoatkleid.de - hier könnt ihr auf Maß fertigen lassen oder per Standardgröße bestellen

Dawanda - von Günstig über moderat bis hochpreisig, aber sehr viel Auswahl und vor allem auf Maß geschneidert

King Pin - sehr schöne Standardgrößen, preislich sehr günstig und vor allem ihr könnt ihn Wien eines der Geschäfte aufsuchen und probieren!

Ich habe mir dort gestern gleich 2 Petticoatkleider gekauft. Wir (Andrea, Sabine und ich) haben der Verkäuferin von unserem Hochzeitsmotto erzählt und sie haben uns zugesagt, solltet ihr da einkaufen wollen, unsere Gäste die Verschiedensten Muster und Farben vorzulegen, damit kein Gast das gleiche Kleid trägt! 

Ein Kleid hat € 70,- gekostet und der Unterrock, den man natürlich zu allen Kleidern anziehen kann, nur € 50,-. Mit € 120,- seid ihr schon perfekt angezogen. Dann noch High-Heels oder Ballerina dazu, sowie ein Hütchen oder ein Haarband und fertig ist der Fifty-Style.

Bei King Pin gibt es aber auch andere Kleider im 50er Look, die ohne Petticoats zu tragen sind. Also dann mal los zum Probieren!

LG Charlie

So jetzt kommen noch 2 Links dazu, die mir meine Kollegin Verena gemailt hat:

emp - Hier gibts richtige Rackabilly-Kleider, sie sehr günstig sind.

Rockabilly Rules - für all jene die nicht unbedingt Petticoat tragen wollen

Verena, herzlichen Dank an dieser Stelle!

Samstag, 28. September 2013

Die Braut und das Auto

Die Wahl des Brautfahrzeuges ist nicht leicht. Meine ursprüngliche Idee eines Brautautos war diese:
 
 

Da es aber wahrscheinlich nicht einfach wird bei diesem Fahrzeug das Brautkleid sauber zu halten, und ein Plätzchen für den Tom zu finden, mußte ich mir etwas anderes einfallen lassen, was toll aussieht und zu unseren Thema paßt.
 
Nach unzähligen Stunden der Internet-Recherche stand fest, dass wir ein Cabrio wollten. Bei www.oldtimertreff.com haben wir ein Oldtimer Cabrio angefragt, doch es kam wochenlang keine Antwort. Völlig verzweifelt, dass ich möglicherweise zur Kirche zu Fuß gehen muß, habe ich mich an Andrea und Sabine gewandt, ob ihnen etwas einfällt wie ich zu einem Oldtimer kommen könnte.
 
Die beiden haben sich gleich ins Zeug gelegt. Andrea hat einen Kollegen, der einen Oldtimer besitzt und damit schon bei Hochzeiten geglänzt hat, und mir daher schon nach ein paar Tagen die Lösung präsentiert:
 

Sieht doch Super aus! Ich hätte den Mädls auch sagen sollen, daß es ein Cabrio aus den 1950er oder 1960er sein soll, denn das hatte ich natürlich vergessen.
 
Glücklicherweise fahren Sabine und Fred öfters zu Oldtimer-Treffen und nahmen uns einfach zum nächsten Termin mit. Da gab es natürlich etliche Vehikel die uns gefielen, aber noch nicht das perfekte Brautfahrzeug darstellten. Seht selbst: www.hotsummernites.at
 
Leider konnten wir kein Fahrzeug finden, daß meinen Ansprüchen genügen würde. Zerknirscht und mit den Ideen am Ende führen wir nach Hause und siehe da, wir hatten Post vom Oldtimertreff bekommen.

Das angefragte Fahrzeug war für unseren Hochzeitstag noch frei und so hieß es einfach schnell handeln. Wir bestellten und ich bin total happy, daß es das Auto sogar in den Farben unseres Blumenschmucks gibt:
 


Ein echter  Cadillac de Ville Cabriolet Baujahr 1965!

Nun steht meiner stilechten Ankunft bei der Kirche auch nichts mehr im Wege. ;-)

Charlie

Sonntag, 22. September 2013

Das Eheseminar oder wieviel redest du mit deinem Partner?

Liebe Leser und Innen,

das Eheseminar ist weit mehr gefürchtet, als das es Furcht einflößen könnte. Wir haben es gestern in Eisenstadt hinter uns gebracht und haben es eigentlich sehr interessant empfunden.

Allen Vorankündigen etlicher katholischer Paare zum Trotz, war es nicht langweilig oder uninteressant, sondern durchaus interessant und eine willkommene Abwechslung in unseren Hochzeitsvorbereitungen. Auch die gespenstisch formulierenten "Ein Pfarrer klärt euch über die Ehe auf" Vorankündigung einiger verheirateter Paare blieb aus. Wir hatten als Seminarleiter ein sehr nettes Ehepaar, das schon mehr als 30 Jahre verheiratet ist und auch über Höhen und Tiefen einer Ehe sprechen konnten.

Mag sein, dass vor 20 oder 30 Jahren der "Eheunterricht" noch verstaubt und antiquarisch organisiert und durchgeführt wurde, so ist es aber heutzutage vielmehr ein Zeitraum in dem man sich seinem Partner mit voller Aufmerksamkeit widmen kann. Welches Paar kann heutzutage noch sagen: Wir haben uns den ganzen Tag nur auf uns konzentriert, unseren Wünschen, unseren Ängsten und unsern Hoffnungen?

Möglicherweise lag es nur an der einfühlsamen Art unserer Seminarleiter und in anderen Kursen, an anderen Orten mit anderen Seminarleitern ist es nicht so interessant.

Eines muss man aber dennoch anmerken: Es war anstrengend. Anstrengend deshalb, weil ich mir noch nie 8 Stunden lang Gedanken über mich, meinen Partner und unserer Beziehung gemacht habe. Das kann ganz schön ermüdend sein. Nicht etwa, weil es langweilig ist, nein weil ich meine Gehirn- und Gefühlszellen 8 Stunden unter Dauerbeschuss hatte. 8 Stunden nur über uns reden, das haben wir zum letzten mal zu Beginn unserer Beziehung getan.

Wer kennt das nicht? Man lernt sich kennen und will alles vom andern wissen. Sitzt tagelang jede Nacht zusammen und erzählt von sich und stellt dem anderen Fragen. Man hat soviel Energie und Sitzfleisch, dass man oft nicht mal Schlaf braucht, keinen Hunger hat und das Erzählte aufsaugt wie ein Schwamm. Lang ist es her, aber solche Nächte hatten wir auch und das waren sicher auch immer 8 Stunden durchgehende Gespräche.

Obwohl wir jeden Tag in der gleichen Firma arbeiten sehen wir uns genauso viel oder wenig wie andere Paare. Da bleibt oft nicht so viel zeit um über wirklich persönliches zu sprechen. Meistens geht es um organisatorisches wie z.B. wann fahren wir am Freitag nach Oggau, an welchen Tag kommen Vicky und Ronja, was werden wir essen, etc. So wird persönliches meistens Abends vorm zubettgehen beprochen. Das kanns dann auch mal paaieren, daß einer von uns beiden während des Gesprächs einfach einschläft. Das hat aber nichts mit desinteresse zu tun sondern meistens mit der Müdigkeit, die ein harter Tag mit sich bringt.

So war es für uns wirklich eine durchaus willkommene Abwechslung einen Tag nur für unsere Beziehung zu reservieren. Ohne Handy und ohne abgelenkt zu werden.

Wir haben Dinge voneinander erfahren, die wir einerseits ohnehin schon kannten, die man aber andererseits nicht oft genug sagen kann. Wie zum Beispiel das Tom sich zu 95% in der Früh als Alleinunterhalter fühlt, da ich ein extremer Morgenmuffel bin. Er kritisiert aber nicht meinen Fehler, sofern man hier überhaupt von Fehler sprechen kann, sondern er arrangiert sich damit. So steht Tom auf, macht das Frühstück und plaudert munter darauf los. Und er erwartet nicht, das er eine Antwort bekommt.

Auch das ist Liebe, einen Menschen so zu lassen wie er ist und nicht ändern zu wollen.

Charlie

Sonntag, 15. September 2013

es geht Schlag auf Schlag, oder so entstand die Zalando-Werbung.....

Hallo ihr Lieben,

jetzt muss ich mich hier auch mal melden. Es ist sowieso schon schwer genug zu einem Computer zu kommen in der Hochzeitsplanungskomandozentrale :-). Wenn man nicht zum schreiben kommt, auch kein Problem - man kann sich ja event. mit Fernsehen ablenken. Meine neuen Lieblingssender: Vox und Sixx (in Hochzeitskreisen auch Bildungssender genannt). Da spielt's fast immer eine Hochzeitssendung und die seh' ich inzwischen wirklich gern. Und schön langsam geht auch wirklich was weiter, wie Ihr sicherlich schon von meiner besseren Hälfte gelesen habt.

Gestern haben wir auch schon die Muster für die Einladungen bekommen. Angebot für diese bekommen wir wahrscheinlich am Montag. Ich bin schon gespannt. Wahrscheinlich werden wir einen Teil selber basteln. Das wird für die Männer in der Runde sicherlich eine Herausforderung (Info für nicht Wissende: Basteln hat nichts, wie oftmals in Männerrunden gedacht, mit Bohrhammer, Stichsäge, Mischmaschine und dgl. zu tun). Wenn ich mir meine Finger so anschaue - das wird nix. Wie mir jedoch in dem Fachgeschäft für Hochzeits-Schnik-Schnak (sowas gibt wirklich) versichert wurde, ist das üblich und so gibt es bei den Bastelveranstaltungen durchaus sinnvolle Aufgaben für uns Männer.

Diese sind zum Beispiel:

- Kaffee und Nascherein servieren
- Mist wegräumen
- Zigaretten holen
- angenehme Musik auflegen
- Sekt bringen
- den Pausenaugust Mimen
 
und vor allem nicht stören oder versuchen Verbesserungsvorschläge zu machen :-)

Sonst geht es auch Schlag auf Schlag weiter. Nächsten Samstag sind wir schon beim Ehe - Seminar im Haus der Begegnung in Eisenstadt. Naja ich hätte ja sicherlich etwas Sinnvolleres zu tun, aber es muss halt sein und so wird dann auch der Lebenslauf in puncto Weiterbildung wieder länger :-).

Auch jeder Paketzusteller kann sich freuen, denn die können uns täglich anfahren. Vergangenen Montag hab ich mit Hannelore telefoniert und sie hat mir vom Baubüro bis fast nach Hause (ca. 70km) von ihren neuen Schuhen vorgeschwärmt. Als ich dann zu Hause war, fand ich ein kleines Paket öffnete es und es waren die Schuhe. Als ich dann Hannelore nochmals anrief, hörte ich nur mehr einen lauten Schrei durchs Telefon. Seither weis ich wie die Zalando-Werbung zu Stande kam :-)

....und mehr wenn ihr mich wieder seht, ihr müsst unbedingt wissen wie's weiter geht

Tom

Dienstag, 10. September 2013

Wir fahren mit dem Auto..... BUS

Endlich haben wir die schriftliche Bestätigung erhalten, dass unsere
Wunschbusse für den Hochzeitstermin pünktlich bereitstehen werden.


Ja, richtig gelesen wir fahren mit dem Autobus! Aber nicht irgendein Bus,
sondern stilechte Oldtimer. Im konkreten handelt es sich um folgende Exemplare:



den Saurer 5GF-O, Baujahr 1953 mit 29 Sitzplätzen:


und den Gräf & Stift 145-FON, Baujahr 1962 mit 37 Sitzplätzen:


Solltet ihr auch mal einen Oldtimer-Bus oder einen Oldtimer Zug brauchen, dann verwendet einfach den Link zur ÖBB-Erlebnisbahn.
 
Da wir diese beiden wunderschönen Oldtimerbusse für unsere Hochzeitsgesellschaft organisiert haben, wünschen wir uns, dass alle zur Tafel geladenen Gäste ihr Fahrzeug in Oggau stehen lassen und den Bus nehmen!

Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile:

  • Ihr könnt die schöne Fahrt nach Eisenstadt genießen und müsst euch nicht vom Navi herum kommandieren lassen
  • Ihr erhaltet sämtliche weiteren Informationen zum Ablauf der Feier durch unsere Trauzeugen im Bus 
  • Ihr könnt, ohne schlechten Gewissen das eine oder andere Glaserl trinken, da ihr von unseren eigens eingerichteten Shutelservice zurück nach Oggau gebracht werdet 
Na wenn das jetzt nicht gute Gründe sind um das eigenen Fahrzeug stehen zu lassen, dann weiß ich auch nicht weiter… ;-) 

LG Charlie

Sonntag, 8. September 2013

Let's have a Party!

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt unserer Hochzeit stellt unser Motto dar: die wilden 50er und 60er Jahre. Wenn man mal davon absieht, dass die Feier ein ursprüngliches Motto hat - nämlich "Hochzeit" - so mag es einige verwundern, wie wir auf die 50er und 60er Jahre gekommen sind.

Soweit ich mich erinnere, haben wir uns mal einen alten Film aus den 50ern angesehen, in dem die Hauptdarstellerin ein wunderschönes Petticoatkleid anhatte. Da wusste ich, sollte ich mal Heiraten, dann werde ich in einem Petticoatkleid vor dem Altar stehen. Der Petticoat hielt übrigens 1954 Einzug in die Modewelt und wurde erst mehr als 10 Jahre später, nämlich 1966  vom Mini-Rock bzw. Mini-Kleid abgelöst. Daher spielen diese 2 Jahrzehnte die Hauptrolle in unseren Hochzeitsvorbereitungen. 

Hier gibt es weitere Informationen zum Petticoat: Petticoat

Generell gefällt mir vieles aus dieser Zeit: die Musik, die Filme, die Autos, die Mode. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich ein große James Dean Bild über meinen Sofa hängen habe und einige Kassetten von Peter Kraus mein eigen nenne. "wenn die Conny mit dem Peter" ist einer meiner Lieblingsfilme aus dieser Zeit. 

So wird nun unsererseits versucht, die Hochzeit so authentisch wie möglich zu gestalten. Dies beginnt bei der Auswahl der Fahrzeuge, Tischschmuck, Bekleidung, Frisur, etc. Was aber andererseits bedeutet, dass wir uns unsere Gäste auch in authentischen Outfits zu unserer Hochzeit wünschen.

Jetzt werden sich sicher viele Leser fragen: wo bekommt man heutzutage authentische Outfits her, wie sahen die eigentlich aus und was kostet dieser Spaß. Natürlich wollen wir nicht, dass ihr darüber grübeln müsst bis euer Kopf zu Rauchen beginnt, daher Listen wir hier mal ein paar Websites auf, die euch bei eurer Suche helfen sollen. 

Beginnen wir mal bei den Damen:
Eine absolut hilfreiche Seite ist www.dawanda.de dort habe ich für mich und meine süße Nichte ein Hütchen ganz nach meinen Vorgaben bestellt. Das liegt auch schon in einen schönen Karton bei mir und wartet auf seinen Einsatz. War auch recht günstig mit €50,- für beide und es sind handgefertigte Unikate, die von einer deutschen (Haus)Frau genäht wurden. Hier ein Beispiel: FrollleinFlauschig  


oder doch lieber ein Haarband?


Auf der Seite Dawanda gibt es auch Leute, die Petticoats schneidern:

Schuhe wurden damals als ziemlich hohe 7cm Stiftabsätze vorne spitz auslaufende High Heels getragen.
Meine habe ich mir auf http://www.shoesofprey.de kreiert und bestellt. Die sollten in 5 bis 6 Wochen eintrudeln.



Mein Schuh

Alternativ können auch Ballerinas getragen werden.

So nun zu den Herren:
Da ist es wesentlich leichter, da sich die Anzugmode kaum verändert hat. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass Mann eine schmale Krawatte wählt.Herrenmode 50er
Schuhe waren damals auch toll für die Herren: Herrenschuhe 50er
Wenn unsere Gäste so ausgestattet bei unserer Hochzeit erscheinen wird das mehr als nur der "WOW"-Effekt. Das wird großartig! 
Und dann können wir wirklich rufen:
Let's have a Party!
Charlie

Eins links, eins rechts, oder doch umgekehrt?

In welchen Hochzeitsratgeber steht geschrieben, auf welcher Seite die Braut vorm Altar steht? 

Im Zuge unserer Weiterbildung via Sixx, konnten wir mitverfolgen, dass die Braut einmal links und einmal rechts vom Bräutigam gestanden ist. Das war bei jeder Fernsehhochzeit anders.

Als ich nun heute nach der Messe in der Kirche umherlief um aus jedem Winkel Fotos für unseren Chor zu machen, der - und das sei nur so nebenbei erwähnt - so richtig auf die Tränendrüse drückt, traf ich eine nette Dame (Waltraud), die offensichtlich im Pfarrgemeinderat tätig ist. Sie hat mir glaubhaft versichert, dass ich als Braut links zu stehen habe. Was tun die nur im Fernsehen? Wurde hier spiegelverkehrt gefilmt, oder gibt es doch weit mehr Legasthenieger als ich dachte, oder ist das von Land zu Land verschieden, oder hat das doch was mit der Religionszugehörigkeit zu tun? Wer die richtige Antwort zu wissen glaubt, bitte posten!

Nun gut. Jetzt weiß ich zumindest, dass ich links stehen soll, aber auf welcher Seite gehe ich neben dem Brautführer, der - und das auch mal so nebenbei erwähnt - von mir ja schon vor zwei Jahren gebeten wurde diese würdevolle Aufgabe zu übernehmen. Ich wusste einfach damals schon, dass Tom mir eines Tages einen romantischen Antrag machen wird. Übrigens: mein Brautführer ist Karl, Papa von Andrea und Claudia....und der Antrag war romantisch - ehrlich! ;-)

Zurück zum Thema. Auf welcher Seite gehe ich neben Karl? Auch links? Aber das würde ja dann furchtbar kompliziert, da ja dann Karl um mich herum tänzeln müsste um auf seinen Platz in der Bank zu kommen. Denn hinter mir in den Bänken möchte ich mein Gefolge sitzen haben und auf der anderen Seite Toms Gefolge, was an und für sich auch durch Reservierungsschilder mit den Familiennamen für die Gäste gekennzeichnet wird. 

Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, wenn ich rechts von Karl gehe, weil dann könnte er, ohne groß aufsehen zu erregen, galant in die Bank entschwinden. Sollte jemand hierfür eine sinnvollere Lösung parat haben, so freue ich mich auch über diese Post.

In diesem Sinne: Eins links, eins rechts, oder doch umgekehrt?

Charlie

Samstag, 7. September 2013

Wer denkt, eine Hochzeit zu planen sei einfach, der hat es scheinbar noch nicht getan.

Wir hatten heute erstmalig ein Treffen mit allen Trauzeugen (Andrea, Sabine und Andreas) und haben gleich das lustige "Namens-Memorie" gespielt.
Wie man das spielt wollt ihr wissen? Ganz einfach: Es werden alle Namen der potentiell geladenen Gäste einzeln auf kleine Zettel geschrieben, was allerdings voraussetzt, dass man auch alle Gäste mit dem richtigen Namen kennt. Blöd wird's wenn man dann 'die Tochter des Freundes der Freundin' auf den Zettel schreiben muss aufgrund mangelnder Namenskenntnis. Macht ja nix. Irgendwie schafft man es doch eindeutige Bezeichnungen für jede/n zu finden.

Und dann geht's los: Man schiebt die Namen so lange im Kreis, bis sich eine eindeutige Sitzordnung heraus kristallisiert, lässt sie vom Trauzeugen in eine Excel-Liste schreiben und mischt erneut. So bekommt man sehr viele Variationen von Anordnungen, die schon fast an das wöchentliche Lotto-Kurzsystem in der Zeitung erinnern. Komischerweise sind uns jedesmal Namen übrig geblieben, die so nirgends dazupassen wollten. :-)

Nachdem wir das geschafft hatten, wobei ich persönlich denke, dass wir das bis zu unseren Hochzeitstermin noch ein paar mal spielen werden müssen, haben wir uns aufgemacht um unserer Hochzeitslocation einen Besuch abzustatten. Kurz gesagt: wir waren in der Gloriette zum Mittagessen.

Am Nachmittag bin ich dann nur mit meinen 'Mädls' allein im Garten gesessen um eine ungefähre Vorstellung meines ultimativen Traumkleides zu finden. Die Schwierigkeit besteht eigentlich darin, dass ich eine sehr genaue Vorstellung von dem Kleid habe, allerdings die dutzenden Hochzeitskataloge sämtlicher renommierter Brautmodengeschäfte sowie das Internet nicht das zeigen, was ich mir vorstelle. Jetzt könnt ihr euch natürlich denken, dass diese stundenlange Prozedur für Tom einen nachhaltigen Schaden bedeutet hätte (vielleicht sagt er ja dann doch noch nein!), daher haben wir ihn auch gleich ins Haus gehen lassen. Dort hat er sich dann freiwilligerweise diverseste Hochzeitssendungen die das Satelitenorbit anbietet angesehen, damit er doch noch auf neuesten, trendigsten Stand bleibt. Der Mann von heute muss ja darüber informiert sein, was Frauen so gefällt. ;-)

Charlie