Sonntag, 8. Dezember 2013

Der Brautkleidmarathon

Es ist wesentlich einfacher die Stecknadel im Heuhaufen zu finden, als ein Brautkleid für mich. Weiß soll es sein und 3/4 lang. Eine A-Linie und ein paar Spitzen mit einer ordentlicher Portion Tüll, aber ohne Glitzer-Steinchen....

Könnt ihr es euch auch so gut vorstellen wie ich? Vor meinem geistigen Auge sehe ich ganz genau, wie es aussieht!


Andrea, Sabine und ich waren am Samstag Vormittag bei Monalisa-Brautmoden in Wien. Es war dort unser zweiter Termin und es gab jetzt jede Menge Auswahl an neuen Kleidern der Kollektion 2014. Um es der Verkäuferin einfacher zu machen hatte ich sogar mein 1963er Modeheft mitgebracht, in dem 3 Petticoat-Brautkleider abgebildet waren.

 
Die Verkäuferin war wirklich begeistert von meinem alten Schnittheft, teilte uns aber gleich mit, dass sie solche Kleider überhaupt nicht haben. Aber um mich nicht ganz zu entmutigen hat sie doch ein paar nette Kleider raus gesucht.
 


 
Das fällt nun auch wieder mal unter die Rubrik "das war nix". Auch wenn wir nicht fündig wurden, so kann ich euch sagen, dass sich die Verkäuferinnen von Monalisa-Brautmoden wirklich ins Zeug legen und alles tun, um die Wünsche der Kundinnen umzusetzen.
 
Ein Mittagessen und einem großen Kaffee später ging es am Nachmittag weiter bei Stern auf der äußeren Mariahilferstraße. Ein Brautausstatter, welcher auch meine favorisierten Designer "Justin Alexander" und "Sincerity" führen. Auch hier hatten wir unseren zweiten Termin.
 
Doch leider die nächste Enttäuschung. Es waren viele schöne Brautkleider aus der 2014er Kollektion schon da, aber nicht meine Favoriten. Auch hier war die Verkäuferin bemüht einige andere Brautkleider zu finden, die man auf meinen gewünschten Stil umschneidern konnte.
 
 
Die meisten Kleider waren viel zu lang und wir haben angesteckt, umgesteckt und hochgesteckt um meinen Stil zu finden.
 
 
Schade. Ich hatte bei beiden Terminen noch immer keinen "WoW-Effekt". Es war noch immer kein Kleid dabei, bei dem ich mir so richtig wünschen würde es zu tragen.
 
Einen Tag später hatte ich in Rust bei Valentin-s einen Termin. Hier gab es Brautkleider von Pronovias. Leider durften wir keine Fotos machen, aber 5 Brautkleider später hatte ich eine Entscheidung getroffen: Ich bestellte MEIN Kleid. Es heißt Charlotte, ist weiß und 3/4 lang. Eine A-Linie mit ein paar Spitzen, einer ordentlicher Portion Tüll und fast ohne Glitzer-Steinchen....
 
LG Charlie

Sonntag, 1. Dezember 2013

Die Fotos sind fertig....

Ja es hat ein bisschen gedauert, aber "Gut Ding, braucht Weile"....


Wir haben gestern die Fotos von unserer Fotografin geholt und die sehen nicht mal übel aus.


Jetzt können wir die Einladungen endlich fertig machen, die wir im Dezember unseren Gästen persönlich überreichen wollen.
 

Das Foto-Shooting selbst war eine anstrengende Prozedur.  Abgesehen davon, dass ich in nur einer Stunde von Pippi-Langstrumpf in Marlene Dietrich verwandelt wurde, so war es auch anstrengend dann zu lachen wenn man dran war und nicht dauernd zwischendurch.  Auch taten uns nach drei Stunden alle möglichen Stellen weh um diese Bilder hin zu kriegen. 



Zum Glück hatte Maria (www.hollunder.at) immer wieder gute Ideen für die nächsten Einstellungen. So sind von den über 250 Bildern doch noch 7 gute Bilder übrig geblieben aus denen wir nun eines für die Einladungen aussuchen.



Es war auch ganz normal, dass die ersten Fotos nicht unbedingt zu unseren Favoriten zählten, da es doch einige Zeit dauerte bis wir mit der Kamera "warm" wurden. Und wenn man Stocksteif dasteht, dann werden die Fotos auch nicht besonders gut....

Nächstes Wochenende habe ich wieder mal 3 Termine in Geschäften für Brautmoden. Andrea und Sabine werden wieder mit strengen Blick darüber wachen, was ich mir so aussuchen werde. Also seid gespannt auf den nächsten Beitrag.

LG Charlie

Sonntag, 24. November 2013

Bastelwochenende - die Einladungen entstehen

Hallo liebe Leser,

schön langsam gibt’s auch schon was Greifbares von den Hochzeitsvorbereitungen. Vor 2 Wochen wurde nämlich ein Bastelwochenende für Einladungen, Kirchenhefte, Anstecker und dgl. eingelegt. Geplant war an 3 Tagen einen Großteil zu schaffen. Da so viele fleißige Hände dabei waren, mussten wir sogar den Sonntagstermin absagen, da schon am Samstag das ganze Material aufgebraucht war und die Hälfte der Arbeit gemacht ist. Leider hatten wir noch nicht die Fotos bzw. hatten wir sie noch nicht drucken lassen, sonst wären wir noch weiter gekommen.

 
Freitag waren Trauzeugin Andrea und Ihre Mutter Hilde da (leider hab ich vergessen zu fotografieren). Samstag dann Trauzeugin Sabine, Brautschwester Vicky, Melanie und Robert. An beiden Tagen wurde gemeinsam mit Hannelore gebunden, gefaltet, geklebt und geschnitten bis die Blasen an den Fingern kurz vor platzen waren – kleiner Scherz, aber sie waren wirklich alle sehr fleißig.
 
 
Wenn ihr euch jetzt fragt, was ich dabei getan habe? Ich geb´s ja zu, dass basteln ist ja nicht so meins, deshalb tat ich das was ich am besten kann – freundlich sein, den Pausenaugust spielen, Kaffee und Tee machen, kochen und div. Botendienst um den Bastelmarathon am Laufen zu halten.

Auf jeden Fall ist jetzt viel geschafft. Jetzt müssen wir uns nur mehr bei den Fotos, die wir für die Einladungen nehmen einigen (unsere Fotografin www.hollunder.at)  und dann das restliche Bastelmaterial bestellen und abholen (unser Einladungskartenlieferant www.lautner-op.at), damit unsere Gäste auch bald Ihre Einladung bekommen.

Bis zum nächsten Mal.

Tom

Montag, 18. November 2013

Die Männer und die Mode - dritter Teil (Kauftipps)

Nachdem ich zur Männermode ja ausreichend geschichtliches geschrieben habe, folgen nun hilfreiche Links.

Wenn ihr den Look der 1950er Jahre tragen wollt, dann solltet ihr zum Zweireiher-Anzug ohne Rückenschlitz greifen. Mehr Erklärung findet ihr hier: Zweireiher

Wenn ihr doch lieber die Sportliche Variante, wie in den 1960er tragen wollt, so ist ein Einreiher-Anzug mit Rückenschlitz ein Muss. Mehr Erklärung findet ihr hier: Einreiher

Eine wunderbare Seite für Männer ist tailor4less, wo auch mal das männliche Geschlecht etwas tolles designen kann. Hier könnt ihr euren Anzug selbst gestalten, ob Einreiher oder Zweireiher, mit oder ohne Weste, Taschenform, Anzahl der Knöpfe, Material oder Farbe. Er sieht auf alle Fälle genau so aus, wie ihr ihn wollt. Einen kleinen Tipp geb ich euch: Tailliert steht nur besonders jungen Männern gut und auch die Hosen solltet ihr als Standard wählen!

Wenn ihr als "Beatle" der 1960er Jahre gekleidet sein wollt, dann ist diese seite interessant: www.karnevalshopper.de 

Typischer Anzug der 1960er Jahre von www.kostuem-jaeger.ch

Aufgrund der amerikanischen Serie "Mad Man", die im Pay-TV zu sehen ist, setzen einige Designer im kommenden Jahr auf Anzüge der 1960er Jahre. Wenn ihr zu einem Herrenausstatter geht, dann werdet ihr sicher einiges finden. Vor allem die aktuellen Kollektionen von Ermenegildo Zegna und Boss Black könnten euch so richtig in die Zeit versetzen.

Anzugsinvestment sieht jetzt so aus: mit Hut, Weste und Einstecktuch. Hier bei der 100-Jahre-Jubiläumskollektion von Ermenegildo Zegna:

Montag, 11. November 2013

Männer und das Brautkleid und was wir sonst noch erleben…

Ja, ihr habt euch nicht verlesen. Heute gibt’s von mir ein paar Worte zum Brautkleid. Aber keine Angst, ich hab keine Abhandlungen und Gedanken meiner paar weiblichen Gene parat. Ich finde ja sowieso: „Man kann vorher denken was man will und Geschmäcker sind verschieden, aber das einzige, schönste und wahre Brautkleid trägt des Bräutigams angetraute am Tag der Hochzeit.“ Trotzdem gut, dass unsere Geschmäcker da nicht so verschieden sind. Auch ein bisschen praktisch sind wir da veranlagt. Ein Kleid das man nur einmal trägt muss nicht unbedingt viele tausende Euro kosten. Außerdem mag Hannelore Petticoatkleider und das die nicht nur weil sie hübsch, sondern auch praktisch sind, dies haben wir vor ein paar Tagen auf der Hochzeitsmesse in Wr. Neustadt gesehen. Da standen wir (ich eher uninteressiert) und schauten uns eine Modenschau für Brautkleider an. Lange Kleider, die sie dauernd hoch halten mussten, den Boden wischten und 3 von den Models legte es ordentlich auf die Schn…. (jetzt war ich wieder interessiert :-)), aber das kanns ja auch nicht sein.

Sonst war die Messe auch ganz ok. Nicht groß, aber alles was man zum Heiraten braucht, war mindestens einmal vertreten. So plauderten wir mit Friseurinnen, Tanzlehrern, Videographen, DJs, Verkäuferinnen von Brautmoden (immerhin sind wir bis W. Neustadt gefahren um zu erfahren, dass es nur 3 km von uns in Rust ein Brautmodengeschäft gibt) und sonstigen Attraktionen, die es für eine perfekte Hochzeit baucht. So haben wir uns einen tollen Feuerkünstler angesehen. Der könnte eine super Show (natürlich auch für super Geld, aber was kostet die Welt) abliefern. Wäre ja mal was anderes bzw. was Neues – zumindest war ich noch auf keiner Hochzeit mit (so) einer Showeinlage. Mal schaun, ob das noch in unserer Kostenrechnung Platz findet.

Außerdem ist uns bei dieser Gelegenheit noch eine Idee gekommen. Mehr dazu in einem der nexten Post. Also immer wieder mal rein schaun!

Tom