Dienstag, 25. März 2014

Einkaufsmarathon aus der Sicht des Bräutigams




Hallo ihr Lieben,



nun war es soweit, auch ich wurde eingekleidet, natürlich unter tatkräftiger Unterstützung aller Trauzeugen. Aber nicht nur Andrea, Sabine und Andi durften mich begleiten, sondern auch Claudia, Nicolas, Eric und Hannelore waren am Samstag vorige Woche nicht untätig, aber davon wird euch die Braut berichten.



Nach einen ausgiebigen Frühstücks pilgerte ich mit meinem Gefolge zum Modehaus Tlapa ( www.tlapa.at ) in die Favoritnerstraße.



Ich hatte schon einige Vorarbeit geleistet. Ursprünglich wollte ich ja einfach einen schönen, edlen, schwarzen Anzug kaufen. Danach wusste ich, dass es Anzüge, Designeranzüge, Hochzeitsanzüge, Cuts,… gibt. Gleiches gilt dann natürlich in weiterer Folge für Schuhe, Hemden,…, was das ganze Unterfangen natürlich etwas verkomplizierte und mein Beratungs- und Freigabeteam zweifeln lies, ob wir das Projekt „Anzugkauf“ an diesem Tag positiv abarbeiten werden können. Jedoch mit meiner burgenländischen Frohnatur, einem nicht unterdrückbaren Shopping –Gen und nach dem Motto (frei nach Bob dem Baumeister) – „wollen wir das schaffen – jaaaa wir schaffen das!“ gingen wir in den Tag.



Beim Tlapa probierte ich dann einen Cut (den hatte ich mir schon ein paar Tage vorher angesehen). Der stand mir eigentlich ganz gut, war auch sehr schön, aber ich konnte ja schlecht den ersten Anzug den ich probierte kaufen. Auch meine Stylingpolice gefiel dieser Anzug, doch restlos begeistert waren sie auch noch nicht. Also ging es weiter zum Modehaus Teller ( www.teller.at ) in die Landstraßer Hauptstraße, wobei wir einen kleinen Zwischenstop bei einem Bipa einlegen mussten, da Andi und ich staubige Schuhe hatten und wir nach Meinung der Damen, so nicht weiter einkaufen gehen hätten können.



Beim Teller hatten wir dann einem sehr netten Verkäufer, der sich redlich bemühte, meinen typisch österreichischen, fast sportlichen Körperumfang in eine angemessene Schale zu verpacken. Und es gelang ihm auch, obwohl er Namen für die Kleidungsstücke verwendete, die ich noch nie gehört hatte. So kam es dann, dass ich schlussendlich vollständig bekleidet war und alle hatten ein breites Grinsen vor Entzückung im Gesicht. Der Preis war zwar nicht so schön, aber was solls. Wir heiraten ja nur einmal. Und so stand ich da, als Mischung aus jungen Elvis, Mozart (dem aus der Manner-Schnittenwerbung der frühen 90er Jahre) und eine italienischen Jungmafiosi.



Das verlangte nach einer Kaffeepause in der wir uns auch berateten. Dann ging es zurück zum Teller. Ich probierte nochmal den Anzug, er wurde noch abgesteck, für die Damen gab es Sekt und glücklich und mit rauchender Kreditkarte ging es weiter in die Mariahilfer Straße. Dort trafen wir uns mit dem Rest der Bande, um den weiteren Ablauf zu besprechen. Claudia, Hannelore und die Kinder zogen dann weiter um die Kinder einzukleiden. Meine Einkaufsbande und ich gönnten uns jetzt einmal ein Mittagessen. Danach stürmten wir noch ein paar Schuh- und Modegeschäfte damit auch Andi zu seinem Anzug kam. Ohne Erfolg. Und so tingelten wir wieder zurück zum Tlapa, wo schlussendlich auch Andi fündig wurde. Nun waren alle glücklich und zufrieden und vor Entzückung fast schon so den Tränen nahe, dass sogar der Himmel weinte. Ein ordentlicher Sturm und Regen war nämlich inzwischen aufgezogen. So ging es dann, nach einer „Entspannungsmarlboro“, im Laufschritt, mit einem Zwischenstop bei einer Bäckerei für die Kaffeejause, zur U-Bahn und dann weiter zu Hannelore. Dort warteten auch schon die anderen um ihre Bekleidungserfolge zu präsentieren. Auch die Kinder waren zufrieden. Alle waren hübsch eingekleidet und freuten sich….



….und da sie nicht gestorben sind, freuen sie sich noch heute (auf eine tolles Hochzeitsfest)! :-)



Euer

Tom

Keine Kommentare:

Kommentar posten